Freitag, 13. Oktober 2017

Auf durchs Portal zum Malcantone

Agno: ehem. Propsteikirche Santi Giovanni e Provino, 1760 an Stelle eines älteren Gotteshauses errichtet. Der Zentralbau wird von einer Kuppel bekrönt, neuklassizistische Fassade aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. In einem Nebengebäude der Kirche kleines archäologisches und lokalhistorisches Museum.

Der ebenso ideenreiche wie trendbewusste Küchenchef Ivo Adam spielt mit der Lust am Probieren und setzt auf "Taster"-Portionen. Zur Wahl stehen sieben kreative Tagesgerichte, sieben Sushi und Sashimi, sieben Gerichte aus dem Garten, sieben aus dem Wasser und sieben vom Land, siebenmal Pasta und Reis sowie sieben süsse Versuchungen. Die Küche ist regional und exotisch zugleich, experimentell und immer marktfrisch. Lob verdient die Weinkarte, die mit gefälligen Tropfen und einer abwechslungsreichen Auswahl an offenen Weinen zu annehmbaren Preisen aufwartet. Und ein dickes Lob gebührt dem Serviceteam, das nie die gute Laune verliert. Das "Seven" hat nur wenige Schritte entfernt ebenfalls an der Seepromenade von Ascona einen stimmigen Schwesterbetrieb in rustikal-modernem Stil erhalten. Das "7easy" mit etwas einfacherer mediterraner Küche, doch auch hier wird mit hoher Beständigkeit so lecker gekocht, dass oft nur schwer ein Platz zu ergattern ist.

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